Prozessengpässe strukturiert angehen, statt nur Symptome zu verwalten.
Grundsätze hinter der Methodik von Mauplaitzearfi
$  Realistische Sicht auf den Arbeitsalltag:

$  Wenige, aber aussagekräftige Kennzahlen:

$  Kurze Lernschleifen statt Großprojekt:
$  Strukturen für nachhaltige Prozessarbeit:

$  Bewährte Methoden, kontextbezogen angewendet:

Typischer Ablauf eines Mandats mit Mauplaitzearfi Typischer Ablauf eines Mandats mit Mauplaitzearfi Typischer Ablauf eines Mandats mit Mauplaitzearfi Typischer Ablauf eines Mandats mit Mauplaitzearfi
Phase 1

Zielsetzung und Projektstart

Zu Beginn eines Mandats steht die strukturierte Erstaufnahme. Ziele, aktuelle Herausforderungen und relevante Prozesse werden gesammelt, vorhandene Unterlagen gesichtet und ein grober Projektumfang skizziert. Ergebnis ist eine abgestimmte Zielsetzung mit klaren Fragestellungen und ersten Hypothesen zu Engpässen, die im weiteren Verlauf überprüft werden.

Phase 2

Detaillierte Analyse

Anschließend folgt die vertiefte Prozessdiagnose. Mit Interviews, Beobachtungen und Datenanalysen werden Ist-Abläufe detailliert beschrieben. Methoden aus Lean, Six Sigma und wertstromorientierter Betrachtung helfen, Wartezeiten, Schleifen und Medienbrüche zu identifizieren. Die Ergebnisse werden in verständlichen Visualisierungen und Kennzahlen zusammengeführt.

Phase 3

Zielbild und Fahrplan

Auf Basis der Diagnose wird ein Zielbild entwickelt, das zukünftige Abläufe, Verantwortlichkeiten und Kennzahlen beschreibt. In Workshops mit den beteiligten Rollen werden Varianten diskutiert, Risiken bewertet und Prioritäten festgelegt. Am Ende dieser Phase liegt ein abgestimmter Verbesserungsfahrplan mit Pilotbereichen, Meilensteinen und klaren Entscheidungspunkten vor.

Phase 4

Pilotierung und Rollout

Die Umsetzung beginnt in ausgewählten Bereichen. Neue Prozesse werden eingeführt, Mitarbeitende geschult und Kennzahlen in die tägliche Steuerung integriert. Regelmäßige Reflexionsschleifen erfassen Erfahrungen und ermöglichen Anpassungen. Parallel werden Voraussetzungen geschaffen, um erfolgreiche Ansätze auf weitere Einheiten zu übertragen.

Phase 5

Verankerung und Weiterentwicklung

Zum Abschluss wird die kontinuierliche Verbesserung fest im Unternehmen verankert. Rollen für Prozessverantwortung werden definiert, Meetingstrukturen angepasst und Dokumentation auf einen nutzbaren Stand gebracht. Kennzahlen und Entscheidungswege werden so gestaltet, dass Teams eigenständig an ihren Abläufen arbeiten können und Verbesserungszyklen auch nach Projektende fortgeführt werden.

Bausteine der Methodik von Mauplaitzearfi

01

Strukturierte Diagnose der Ist-Prozesse

Am Anfang steht eine strukturierte Prozessdiagnose. Kernprozesse werden identifiziert, Ist-Abläufe aufgenommen und relevante Datenpunkte gesammelt. Interviews mit Schlüsselrollen, kurze Beobachtungen im Arbeitsalltag und Auswertungen vorhandener Kennzahlen ergeben ein Gesamtbild. Dabei kommen unter anderem wertstromorientierte Betrachtung, einfache Flussdiagramme und Engpassanalysen zum Einsatz. Ziel ist ein klarer Überblick, wo Arbeit ins Stocken gerät und welche Ursachen dahinterstehen.

Prozessblick
Flussanalyse
Datenbasis
02

Zielprozesse und Kennzahlensystem entwickeln

Auf Basis der Diagnose wird ein Zielbild entwickelt. Lean-Prinzipien, Six-Sigma-Denken und interne Rahmenwerke wie der Iterative Verbesserungsfahrplan werden kombiniert, um Verschwendung zu reduzieren, Qualität zu stabilisieren und Durchlaufzeiten zu verkürzen. Gemeinsam mit den Teams werden zukünftige Abläufe, Verantwortlichkeiten und Schnittstellen definiert. Parallel entsteht ein kompaktes Set an Kennzahlen, das den späteren Fortschritt messbar macht.
Zielbild
Kennzahlen
Rollen
03

Pilotierung und schrittweise Umsetzung

Anstatt sofort die gesamte Organisation umzustellen, startet die Umsetzung in ausgewählten Pilotbereichen. Dort werden neue Abläufe getestet, Meetings angepasst und Kennzahlen in den Alltag integriert. Methoden wie Daily-Management, visuelle Steuerung und kurze Retrospektiven unterstützen die Teams. Erkenntnisse aus den Piloten fließen in Anpassungen ein, bevor der Ansatz schrittweise skaliert wird.
Pilot
Steuerung
Anpassung
04

Stabilisierung und kontinuierliche Verbesserung

Damit Verbesserungen nicht nach Projektende versanden, wird ein Rollenbasiertes Steuerungsmodell eingeführt. Verantwortlichkeiten für Kennzahlen, Prozesspflege und Entscheidungsroutinen werden klar verankert. Regelmäßige Auswertungsrunden, einfache Visualisierungen und dokumentierte Lernschleifen sichern die Stabilisierung. Die Organisation erhält damit einen Rahmen, um Prozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Verantwortung
Routinen
Dokumentation

In fünf Schritten durch das Projekt

Transparenz entsteht, wenn alle Beteiligten wissen, welcher Schritt wann erfolgt, welche Ergebnisse erwartet werden und wie Entscheidungen vorbereitet werden. Die folgenden fünf Schritte bilden den roten Faden jedes Mandats.

Ziele und Projektumfang gemeinsam klären

Zunächst werden Ziele, Ausgangslage und Rahmenbedingungen gesammelt. Welche Prozesse stehen im Fokus, welche Engpässe werden gespürt, welche Initiativen laufen bereits. In einem strukturierten Gespräch entsteht ein gemeinsames Bild, welche Fragen das Projekt beantworten soll und welche Kennzahlen später relevant sein könnten. Dieses Verständnis bildet die Grundlage für Umfang, Zeitrahmen und die Auswahl erster Pilotbereiche.

Ist-Abläufe strukturiert erfassen

Im zweiten Schritt werden Ist-Prozesse aufgenommen. Dazu gehören Interviews mit Schlüsselrollen, kurze Beobachtungen im Arbeitsalltag und die Sichtung vorhandener Dokumente und Kennzahlen. Mit Methoden wie Prozessmapping und wertstromorientierter Betrachtung werden Abläufe visualisiert und Engpässe identifiziert. Wichtig ist eine nüchterne Darstellung der Realität, ohne vorschnelle Bewertungen oder Lösungsdiskussionen.

Zielprozesse und Kennzahlen definieren

Auf Basis der Diagnose entsteht ein Zielbild für die wichtigsten Prozesse. Gemeinsam mit den Teams werden zukünftige Abläufe beschrieben, Verantwortlichkeiten geschärft und Schnittstellen definiert. Parallel wird ein kompaktes Kennzahlenset entwickelt, das Durchlaufzeit, Qualität, Auslastung und Transparenz abbildet. Das Ergebnis ist ein realistischer Entwurf, der zu Kultur, Systemen und Ressourcen des Unternehmens passt.

Pilotieren, auswerten und anpassen

Die Umsetzung startet in ausgewählten Pilotbereichen. Dort werden neue Abläufe eingeführt, Meetings angepasst und Kennzahlen im Alltag getestet. Kurze Lernschleifen mit festen Reflexionsterminen stellen sicher, dass Erfahrungen systematisch ausgewertet werden. Wo nötig, werden Maßnahmen nachjustiert, bevor eine Ausweitung auf weitere Bereiche erfolgt. So bleibt das Risiko überschaubar und die Akzeptanz hoch.

Stabilisieren und Eigenständigkeit sichern

Im letzten Schritt werden Verantwortlichkeiten, Routinen und Dokumentationen so gestaltet, dass Prozessarbeit dauerhaft im Unternehmen verankert ist. Rollen für kontinuierliche Verbesserung, regelmäßige Steuerungsrunden und verständliche Prozessunterlagen sichern die Stabilisierung. Ziel ist, dass Teams Verbesserungen eigenständig fortführen können und externe Unterstützung nur punktuell benötigt wird.

Stimmen zur Arbeitsweise von Mauplaitzearfi

Die Methodik von Mauplaitzearfi ist aus vielen Projekten mit gewachsenen Strukturen entstanden. Sie verbindet analytische Schärfe mit pragmatischen Entscheidungen und respektiert die Realität im Tagesgeschäft.
In vielen Unternehmen wird über Prozesse gesprochen, ohne sie wirklich zu sehen. Die Methodik von Mauplaitzearfi beginnt deshalb immer mit einem schonungslos ehrlichen Blick auf den Alltag: Wo warten Vorgänge, wo entstehen Schleifen, wo fehlen klare Entscheidungen. Erst wenn diese Muster sichtbar sind, lohnt sich die Diskussion über Zielbilder und Maßnahmen.
Laura Stein Lead Consultant Prozessmanagement
02
Kennzahlen entfalten nur dann Wirkung, wenn sie verständlich sind und regelmäßig genutzt werden. Deshalb arbeiten Projekte mit wenigen, klar definierten Größen, die direkt an Entscheidungen im Tagesgeschäft anknüpfen. Auswertungen werden so gestaltet, dass Teams sie ohne Spezialwissen interpretieren und für ihre Prioritäten nutzen können.
Martin Keller Senior Berater Datenanalyse
03
Veränderung entsteht nicht durch einzelne Workshops, sondern durch neue Routinen in Führung und Zusammenarbeit. Die Methodik legt großen Wert auf Entscheidungsstrukturen, Meetingformate und Rollenbilder, die Prozessarbeit im Alltag verankern. So wird aus einem Projekt ein dauerhafter Bestandteil der Organisation.
Sabine Roth Partnerin Organisation und Führung
04
Technische Lösungen sind hilfreich, wenn sie einem klar beschriebenen Prozess folgen. In der Arbeit mit Kunden wird daher zuerst definiert, wie der ideale Ablauf aussehen soll, bevor Systeme angepasst oder neue Werkzeuge eingeführt werden. Diese Reihenfolge verhindert, dass Technik zum Taktgeber wird und Prozesse sich um Werkzeuge statt um Wertschöpfung drehen.
Daniel Vogt Process Architect

Wie Mauplaitzearfi Prozessarbeit strukturiert – von der ersten Beobachtung bis zur stabilen Routine

MethodikViele Projekte starten mit großen Programmen und verlieren sich in Details. Die Methodik von Mauplaitzearfi geht umgekehrt vor: Zuerst wird präzise verstanden, wie Arbeit tatsächlich fließt, wo Wartezeiten entstehen und welche Kennzahlen bereits existieren. Dann folgt eine fokussierte Engpassanalyse, aus der ein iterativer Verbesserungsfahrplan entsteht. Jede Phase hat klar definierte Ergebnisse, Verantwortlichkeiten und Messpunkte. So bleibt Prozessarbeit steuerbar, nachvollziehbar und für alle Beteiligten transparent.

Ansatz besprechen
Klar strukturierte Phasen von Diagnose bis Stabilisierung
Kombination aus Prozessbeobachtung, Kennzahlen und Team-Workshops
Iterativer Verbesserungsfahrplan mit Pilotbereichen
Einfaches, praxistaugliches Set an Prozesskennzahlen
Rollenbasiertes Steuerungsmodell für Führung und Teams

Die Methodik von Mauplaitzearfi verbindet Elemente aus Lean, Six Sigma und wertstromorientierter Betrachtung mit eigenen Rahmenwerken wie dem Iterativen Verbesserungsfahrplan und dem Rollenbasierten Steuerungsmodell. Ziel ist kein theoretisch perfekter Prozess, sondern ein Ablauf, der unter realen Bedingungen funktioniert und weiterentwickelt werden kann.

Diagnose

Die initiale Diagnosephase konzentriert sich auf wenige, aber aussagekräftige Prozesse und Kennzahlen. So entsteht innerhalb kurzer Zeit ein realistisches Bild der Ausgangslage, ohne den Betrieb mit umfangreichen Erhebungen zu blockieren.

Zielbild

Auf Basis der Analyse wird ein Zielbild mit priorisierten Maßnahmen, klaren Verantwortlichkeiten und abgestuften Pilotierungen entwickelt, das zu Kultur, Systemlandschaft und Ressourcen des Unternehmens passt.

Stabilisierung

Während der Umsetzung sichern einfache Routinen, definierte Kennzahlen und regelmäßige Reflexionstermine, dass Erfahrungen ausgewertet und Verbesserungen schrittweise stabilisiert werden.

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